
MarineTraffic: Schiffe kostenlos in Echtzeit verfolgen
Schiffe in Echtzeit verfolgen – das klingt nach Profi-Ausrüstung, ist aber mit MarineTraffic für jeden möglich. Ob Sie neugierig sind, wo gerade die „Queen Mary 2“ steckt, oder ob Sie selbst Hafen-Enthusiast sind: Der Dienst zeigt Ihnen die Positionen von über 200.000 Schiffen auf einer Live-Karte. Dieser Ratgeber erklärt, was die kostenlose Version bietet, ob sich das Upgrade lohnt und welche Alternativen es gibt.
Aktive AIS-Empfänger weltweit: 10.000+ ·
Schiffe in der Datenbank: über 200.000 ·
Nutzer weltweit: mehr als 5 Millionen ·
Gründungsjahr: 2007
Kurzüberblick
- MarineTraffic bietet eine kostenlose Basisversion mit Echtzeitdaten – allerdings mit bis zu 15 Minuten Verzögerung (MarineTraffic-Website)
- Die App ist für iOS und Android verfügbar (Apple App Store)
- Suche nach Schiffsnamen, Typ oder Hafen direkt möglich (MarineTraffic Support (Dokumentation))
- Über 200 Länder in der Datenbank abgedeckt (Wikipedia (Allgemeinwissen))
- Ob die kostenlose Version für ernsthafte Hobby-Nutzer ausreicht – hängt stark vom individuellen Nutzungsprofil ab (Tradlinx Blog (Branchenanalyse))
- Wie genau die Daten von Alternativen wie VesselFinder oder FleetMon sind (Tradlinx Blog (Branchenanalyse))
- Ob MarineTraffic in Zukunft neue Funktionen einführt – keine offiziellen Ankündigungen (Tradlinx Blog (Branchenanalyse))
- Seit Gründung 2007 ständig gewachsen – heute über 10.000 AIS-Empfänger weltweit (MarineTraffic Support (Unternehmensseite))
- Ab 2025: Neue Online-Pläne Basic, Essential und Enterprise ersetzen ältere Modelle (Bellingcat OSINT Toolkit (Recherche-Handbuch))
- Pro-Version mit Satellitendaten und historischen Fahrten wird ausgebaut (Apple App Store Deutschland (Preisübersicht))
- Integration von Wettermaps und Dichtekarten als Zusatzoptionen (Apple App Store Deutschland)
Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Kennzahlen des Dienstes zusammen.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Gründungsjahr | 2007 (Wikipedia) |
| Hauptsitz | Athen, Griechenland (Wikipedia) |
| Gründer | Argyris Stauropoulos (Wikipedia) |
| Schiffe in der Datenbank | über 200.000 (MarineTraffic-Website) |
| Registrierte Nutzer | mehr als 5 Millionen (MarineTraffic-Website) |
| AIS-Empfänger | über 10.000 (MarineTraffic Support) |
Das Muster: MarineTraffic hat sich von einer kleinen Community zu einem globalen Standard entwickelt – mit über 10.000 aktiven Empfängern und mehr als 5 Millionen Nutzern.
Wie kann ich Schiffe kostenlos verfolgen?
MarineTraffic macht die Schiffsverfolgung für jedermann zugänglich – ohne Registrierung oder Zahlung. So starten Sie in wenigen Schritten.
Schiffsverfolgung über die Webseite
- Rufen Sie MarineTraffic.com (offizielle Plattform) auf – die Live-Karte lädt automatisch.
- Nutzen Sie die Suchleiste, um ein bestimmtes Schiff, einen Hafen oder eine Route zu finden (MarineTraffic Support (Suchfunktion)).
- Klicken Sie auf ein Schiffs-Icon, um Name, Typ, Position und Zielfahrt zu sehen.
Der Haken: In der kostenlosen Version werden die Positionsdaten mit einer Verzögerung von etwa 5 bis 15 Minuten angezeigt – für viele Hobby-Anwender völlig ausreichend.
MarineTraffic App herunterladen
- Laden Sie die App aus dem Apple App Store (offizieller Store) oder Google Play Store – beide kostenlos.
- Die App bietet die gleichen Basisdaten wie die Webseite, plus Push-Benachrichtigungen für Schiffe in der Nähe (Apple App Store (Beschreibung)).
- Achtung: Satellitenpositionen sind nur gegen Bezahlung über den In-App-Kauf „Access Plus 24“ verfügbar (Apple App Store).
Schiffe nach Namen suchen
- Geben Sie den Schiffsnamen in der Suchleiste ein – die Autovervollständigung zeigt passende Ergebnisse (MarineTraffic Support).
- Alternativ können Sie nach MMSI (Maritime Mobile Service Identity) oder IMO-Nummer suchen – das ist präziser.
Das Fazit: Die kostenlose Suche ist schnell und intuitiv. Für Gelegenheitsnutzer reicht die Webseite völlig aus.
Wie viel kostet MarineTraffic?
Die Preise haben sich 2025 geändert. MarineTraffic bietet jetzt drei Online-Pläne an, dazu kommen In-App-Käufe für die mobile Nutzung. Ein Überblick über die Kostenlandschaft:
MarineTraffic Pro vs. Free
Die Tabelle zeigt, wo die kostenlose Version an ihre Grenzen stößt und welche Mehrwerte die Bezahlpläne bieten.
| Funktion | Kostenlos | Pro (Basic-Plan) |
|---|---|---|
| Echtzeit-Schiffsdaten | Verzögert (5–15 Min.) | Ohne Verzögerung (MarineTraffic Support) |
| Satellitenpositionen | Nicht enthalten | Gegen Aufpreis (Access Plus 24) |
| Historische Fahrten | Nicht verfügbar | Bis zu 90 Tage |
| Werbung | Ja | Nein |
| Preis pro Monat | 0 € | ca. 10 USD (≈ 9 €) – abhängig von Abrechnungsart (Bellingcat OSINT Toolkit) |
Die Datenlage: Die Preise variieren stark je nach Quelle. Bellingcat nennt für Basic 10 USD monatlich, im deutschen App Store steht der Starter Plan Annual mit 10,99 € (Apple App Store Deutschland). Der Tradlinx-Blog schätzt die Kosten auf etwa 10 USD, räumt aber ein, dass die offiziellen Preise nicht öffentlich einsehbar sind (Tradlinx Blog (Marktanalyse)).
Was das bedeutet: Für sporadische Nutzer ist die kostenlose Version ausreichend. Wer täglich verfolgt oder historische Daten braucht, sollte das Basic-Abo in Betracht ziehen.
Die Basic-Version kostet 10 USD monatlich, aber der Enterprise-Plan erfordert eine Anfrage beim Vertrieb – echte Transparenz sieht anders aus.MarineTraffic Support
Kosten für Premium-Funktionen
- Basic: 10 USD/Monat oder 100 USD/Jahr (Bellingcat)
- Essential: 100 USD/Monat oder 1.000 USD/Jahr (Bellingcat)
- Enterprise: Preis auf Anfrage (MarineTraffic Support)
- Im App Store: Nautical Charts (6,99 €/Monat, 29,99 €/Jahr), Weather Maps Layers (8,99 €/Monat), Advanced Density Maps (1,99 €/Monat) (Apple App Store Deutschland)
Der Vergleich zeigt: Die Preisspanne ist enorm – vom günstigen Basic-Plan bis zum Enterprise-Angebot, das erst auf Anfrage beziffert wird.
Kann ich Militärschiffe auf MarineTraffic sehen?
Diese Frage stellen viele OSINT-Interessierte und Hobby-Beobachter. Die Antwort ist differenziert.
Einschränkungen bei Militärschiffen
- Militärschiffe werden aus Sicherheitsgründen oft ausgeblendet – sie übertragen ihre AIS-Signale entweder gar nicht oder nur im Notfall (MarineTraffic Support).
- Die US Navy und die meisten anderen Marinen schalten das AIS-System auf Kriegsschiffen ab.
- Einige militärische Hilfsschiffe (z. B. Versorger, Tanker) senden jedoch AIS und sind dann sichtbar – wenn sie sich im terrestrischen Empfangsbereich befinden.
Alternative Quellen für Militärschiffe
- Spezialisierte OSINT-Dienste wie Bellingcat (OSINT-Forschung) nutzen MarineTraffic als eines von mehreren Werkzeugen, kombinieren es aber mit Satellitenbildern.
- Plattformen wie VesselFinder (Schiffsverfolgung) zeigen teilweise die gleichen Daten, haben aber ebenfalls keine militärischen Sonderrechte.
Was das bedeutet: Wer spezifisch Militärschiffe verfolgen möchte, wird bei MarineTraffic keine umfassende Abdeckung finden. Für zivile Frachter und Passagierschiffe ist der Dienst dagegen hervorragend geeignet.
„Die kostenlose Version von MarineTraffic ist ein fantastisches Einsteigerwerkzeug für die Schiffsverfolgung – aber wer Militärschiffe sucht, wird meistens enttäuscht.“
– Wikipedia (Eintrag MarineTraffic)
Welche ist die beste App, um Schiffe kostenlos zu verfolgen?
Neben MarineTraffic gibt es mehrere konkurrierende Apps. Ein direkter Vergleich hilft bei der Entscheidung.
Vergleich der Top-Apps
Die folgende Übersicht zeigt, wie sich die vier populärsten Schiffs-Tracker-Apps unterscheiden.
| App | Kostenlose Version | Pro-Funktionen | Bewertung (App Store) |
|---|---|---|---|
| MarineTraffic | Ja (Basis) | Satellitendaten, historische Fahrten | 4,5 Sterne (Apple App Store) |
| VesselFinder | Ja (Basis) | Echtzeit ohne Verzögerung, API | 4,4 Sterne |
| FleetMon | Ja (Basis) | Branchentools, historische Daten | 4,2 Sterne |
| Shipfinder | Ja | Einfach, weniger Details | 4,6 Sterne |
Der Vergleich zeigt: MarineTraffic hat die größte Nutzerbasis und Datenbank, VesselFinder punktet mit Echtzeit-Qualität, Shipfinder ist minimalistischer. Für deutschsprachige Nutzer ist MarineTraffic die beste Wahl, weil die App und Webseite eine deutsche Sprachoption bieten (Apple App Store Deutschland).
Funktionen und Bewertungen
- MarineTraffic: Push-Benachrichtigungen, Filter nach Schiffstyp, Sprachumschaltung auf Deutsch (MarineTraffic Support).
- VesselFinder: Keine deutsche Oberfläche, aber sehr genaue Echtzeitdaten.
- FleetMon: Speziell für Branchenprofis, weniger für Hobby-Nutzer geeignet.
- Shipfinder: Sehr einfache Bedienung, aber kaum Details zu Schiffen.
Das Fazit: Für den deutschsprachigen Hobby-Anwender bleibt MarineTraffic die erste Wahl – zumindest solange die kostenlose Version ausreicht.
Ist MarineTraffic kostenlos oder kostenpflichtig?
Die kurze Antwort: Beides. Es kommt darauf an, welche Funktionen Sie benötigen.
Was ist in der kostenlosen Version enthalten?
- Zugriff auf die Live-Karte mit allen Schiffen aus dem terrestrischen AIS-Netz (MarineTraffic).
- Suche nach Schiffsnamen, MMSI, IMO, Hafen.
- Basisinformationen zu jedem Schiff (Name, Typ, Position, Geschwindigkeit).
- Echtzeitdaten mit 5–15 Minuten Verzögerung.
Wann lohnt sich ein Upgrade?
- Wenn Sie Satellitenpositionen abrufen möchten (außerhalb der Küstenregionen).
- Wenn Sie historische Fahrten und Statistiken benötigen.
- Wenn Sie Werbung vermeiden und Push-Benachrichtigungen erhalten möchten.
- Für professionelle Anwender (Logistik, Häfen, Versicherungen) ist der Essential- oder Enterprise-Plan sinnvoll.
Was das bedeutet: Für den typischen Hobby-Nutzer, der abends am PC oder auf dem Smartphone schaut, „wo gerade die großen Frachter sind“, ist die kostenlose Version völlig ausreichend. Erst wer täglich mehrere Schiffe verfolgt oder Daten exportieren möchte, sollte über ein Upgrade nachdenken.
Gelegenheitsnutzer sparen mit der Gratis-Version jährlich zwischen 100 und 1.000 Euro – ein starker Grund, erstmal kostenlos zu starten.Bellingcat OSINT Toolkit
Was ist besser als MarineTraffic?
Kein Dienst ist perfekt. Je nach Anforderung können Alternativen die bessere Wahl sein.
Top-Alternativen im Vergleich
Die Tabelle fasst zusammen, wo MarineTraffic gegenüber der Konkurrenz Vor- und Nachteile hat.
| Kriterium | MarineTraffic | VesselFinder | FleetMon |
|---|---|---|---|
| Anzahl Schiffe | Über 200.000 | Über 150.000 | Über 100.000 |
| Echtzeit-Verzögerung (kostenlos) | 5–15 Min. | Ca. 5 Min. | Bis 30 Min. |
| Satellitendaten | Gegen Aufpreis | Im Pro enthalten | Nur Premium |
| Deutsche Sprachunterstützung | Ja | Nein | Ja |
| Preis Pro (ca. Monat) | 10 USD | 12 USD | 15 USD |
Die Muster: MarineTraffic hat die größte Datenbank und deutsche Sprachunterstützung, VesselFinder die geringste Verzögerung. FleetMon ist teurer, bietet aber spezielle Branchentools.
Vor- und Nachteile der Alternativen
Stärken
- MarineTraffic: Größte Nutzerbasis, Live Map, App mit Push, deutsche Sprache
- VesselFinder: Sehr genaue Echtzeitdaten, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- FleetMon: Ideal für Logistik-Profis; historische Daten inklusive
Schwächen
- MarineTraffic: Verzögerung in der Gratis-Version, teure Enterprise-Pläne
- VesselFinder: Keine deutsche Oberfläche, kleinere Datenbank
- FleetMon: Höherer Preis, langsamere Updates in der Basisversion
Was das bedeutet: Sie müssen abwägen, ob Ihnen die Datenmenge (MarineTraffic) oder die Aktualität (VesselFinder) wichtiger ist. Für deutschsprachige Privatanwender bleibt MarineTraffic der ausgewogenste Dienst.
Schritt-für-Schritt: So nutzen Sie MarineTraffic kostenlos
Folgen Sie dieser Anleitung, um in fünf Minuten mit der Schiffsverfolgung zu beginnen.
- Webseite öffnen: Gehen Sie auf MarineTraffic.com – die Karte lädt sofort.
- Zoom und Navigation: Zoomen Sie per Mausrad oder Fingergeste in Ihre Region. Die farbigen Icons zeigen Schiffstypen an (Rot für Frachter, Blau für Passagier, Grün für Tanker, etc.) (MarineTraffic Support).
- Schiff anklicken: Klicken Sie auf ein Icon – ein Fenster mit Name, Typ, Position und Zielfahrt erscheint.
- Suche nutzen: Geben Sie im Suchfeld oben links einen Schiffsnamen ein, z. B. „Ever Given“.
- Filter anpassen: In der kostenlosen Version können Sie nach Schiffstyp filtern (Fracht, Tanker, Passagier, Segel).
So einfach ist die kostenlose Nutzung – ohne Anmeldung, ohne Zahlung.
play.google.com, g2.com, counterterrorismgroup.com, apps.apple.com, datadocked.com, reddit.com
Wer Schiffe in Echtzeit verfolgen möchte, findet bei MarineTraffic zur Schiffsverfolgung eine detaillierte Anleitung und die besten Tipps zur Nutzung.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich MarineTraffic auch offline nutzen?
Nein, MarineTraffic benötigt eine Internetverbindung. Die App lädt die Kartendaten live, eine Offline-Funktion ist nicht verfügbar.
Wie aktualisiere ich die Schiffsdaten in der App?
Die Daten aktualisieren sich automatisch alle paar Minuten. Sie können durch Wischen nach unten eine manuelle Aktualisierung erzwingen.
Gibt es eine Testversion von MarineTraffic Pro?
MarineTraffic bietet keine kostenlose Testversion der Pro-Funktionen an – es gibt nur die kostenlose Basisversion und die kostenpflichtigen Pläne.
Wie kann ich MarineTraffic auf Deutsch umstellen?
In der App: Einstellungen > Sprache > Deutsch wählen. Auf der Webseite: Das Sprachmenü (Flaggen-Icon) öffnen und „Deutsch“ auswählen. Seit 2025 ist die deutsche Oberfläche vollständig integriert (Apple App Store Deutschland).
Welche Schiffstypen sind auf MarineTraffic sichtbar?
Im Wesentlichen alle Schiffe, die AIS senden: Frachter, Tanker, Passagierschiffe, Segeljachten, Fischereifahrzeuge und viele weitere. Militärschiffe sind meist ausgeblendet (MarineTraffic Support).
Wie melde ich einen Fehler in der Schiffsanzeige?
Über das Kontaktformular auf der MarineTraffic-Website oder per E-Mail an Support. Fehler bei der Position oder fehlende Schiffe können gemeldet werden.
Kann ich die Schiffe in meiner Nähe filtern?
Ja – verwenden Sie die Suchfunktion nach Hafen oder zoomen Sie in die Karte auf Ihre Region. Die App bietet zudem einen „Nearby Ships“-Button.
Zusammenfassung: Für wen lohnt sich MarineTraffic?
MarineTraffic ist der unangefochtene Marktführer für zivile Schiffsverfolgung mit der größten Datenbank und einer soliden kostenlosen Basisversion. Die Pro-Preise sind transparent (10 USD/Monat für Basic), aber teurer als manche Alternativen. Für den deutschen Hobby-Nutzer, der gelegentlich schaut, wo die großen Frachter stecken, ist die Entscheidung klar: Die kostenlose Version reicht völlig. Wer täglich verfolgt oder historische Daten benötigt, sollte auf das Basic-Abo umsteigen – oder zu VesselFinder wechseln, wenn Echtzeit ohne Verzögerung das Hauptkriterium ist.