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Dienstag: Bedeutung, Herkunft und Schreibweise

Henry William Howard Clarke • 2026-06-01 • Gepruft von Elias Hoffmann

Manch einer seufzt am Dienstagmorgen: Der Montag ist geschafft, das Wochenende noch fern. Dabei steckt in diesem unterschätzten Wochentag weit mehr als nur der zweite Platz im Kalender – sein Name erzählt eine Geschichte von Kriegsgöttern und Sprachwandel, die bis ins Althochdeutsche zurückreicht und eng mit dem englischen „Tuesday“ verwandt ist.

Position in der Woche: zweiter Wochentag nach ISO 8601, dritter nach jüdischer/christlicher Zählung · Namensherkunft: altnordischer Gott Tyr / Ziu, Tag des Kriegsgottes · Englische Übersetzung: Tuesday (abgeleitet von „Tyr’s day“) · Schreibweise als Adverb: dienstags (klein, für regelmäßige Wiederholung)

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Die exakte Datierung der ersten Nutzung von „Dienstag“ ist nicht gesichert
  • Es ist ungeklärt, ob der Name auf einen einzigen germanischen Stamm zurückgeht oder regionale Varianten nebeneinander existierten
3Zeitleisten-Signal
4Wie es weitergeht
  • Auf den Dienstag folgt der Mittwoch – in allen gängigen Kalendersystemen (Wikipedia, die freie Enzyklopädie)
  • Regionalsprachliche Varianten wie „Ertag“ bleiben in süddeutschen und österreichischen Dialekten erhalten (Wikipedia, die freie Enzyklopädie)

Sechs zentrale Fakten auf einen Blick – sie zeigen, wie vielschichtig ein einzelner Wochentag sein kann:

Merkmal Wert
Offizielle Position 2. Wochentag (ISO 8601)
Alternative Zählung 3. Tag (jüdisch/christlich)
Namensgeber Ziu/Tyr (germanische Mythologie)
Englische Entsprechung Tuesday
Schreibweise Nomen Dienstag (groß)
Schreibweise Adverb dienstags (klein)

Was bedeutet Dienstag?

Position des Dienstags in der Woche

  • Nach der internationalen Norm ISO 8601 ist der Dienstag der zweite Wochentag – direkt nach Montag und vor Mittwoch (Wikipedia, die freie Enzyklopädie)
  • In der jüdischen und christlichen Tradition, die den Sonntag als ersten Tag zählt, steht der Dienstag an dritter Stelle
  • Eine Besonderheit: In vielen Kalendern ist der Dienstag der erste vollständige Arbeitstag nach dem oft als lästig empfundenen Montag

Was diese Einordnung bedeutet: Der Dienstag ist kein Randtag, sondern die kalendarische Mitte der Arbeitswoche – ein Tag, an dem der Rhythmus bereits läuft.

Warum das wichtig ist

Wer den Dienstag nur als „den Tag nach Montag“ abtut, übersieht seine kulturelle Tiefe: Kein anderer Wochentag vereint so viele mythologische Einflüsse auf so direktem Weg im deutschen und englischen Sprachraum.

Der Dienstag bleibt damit mehr als ein bloßer Platzhalter – er ist ein kulturelles Fenster zur germanischen und römischen Mythologie.

Dienstag als Arbeitstag und traditioneller Markttag

  • Historisch war der Dienstag vielerorts der Markttag – in manchen Städten wird diese Tradition bis heute gepflegt
  • Im modernen Arbeitsleben gilt der Dienstag als produktivster Tag der Woche, da die Starter-Schwierigkeiten des Montags überwunden sind
  • In der Finanzwelt ist der Dienstag der zweite Handelstag der Börsenwoche

Der Dienstag ist kein stiller Platzhalter. Er trägt eine wirtschaftliche und soziale Funktion, die tief in der europäischen Stadtgeschichte verwurzelt ist.

Warum heißt Dienstag so? – Herkunft und Geschichte

Germanischer Ursprung: Ziu und Tyr

  • Der Name „Dienstag“ leitet sich vom althochdeutschen „Ziestag“ ab – benannt nach dem germanischen Gott Ziu (auch bekannt als Tyr) (Busuu, Sprachlernplattform)
  • Tyr galt in der nordischen Mythologie als Gott des Rechts, des Kampfes und des Krieges – ein Pendant zum römischen Mars
  • Die englische Entsprechung „Tuesday“ geht auf dieselbe Wurzel zurück: den angelsächsischen Namen des Kriegsgottes Tyr/Tiu (EF English Live, Sprachschule)

Damit teilen Deutsch und Englisch einen gemeinsamen mythologischen Ursprung – ein seltenes und direktes sprachliches Band zwischen beiden Sprachen.

Das Paradox

Obwohl „Dienstag“ und „Tuesday“ verschiedenen Sprachzweigen entstammen (Westgermanisch vs. Angelsächsisch), führen sie beide auf denselben Gott zurück – ein sprachhistorischer Zufall, der die germanische Verwandtschaft der beiden Sprachen offenlegt.

Römischer Einfluss: Dies Martis

  • Im Lateinischen hieß der Dienstag „dies Martis“ – Tag des Mars, des römischen Kriegsgottes (Wikipedia, die freie Enzyklopädie)
  • Die Römer ordneten jedem Wochentag einen Himmelskörper und eine Gottheit zu. Der Dienstag war dem Mars gewidmet
  • Die Germanen ersetzten die römischen Götter durch ihre eigenen Entsprechungen – aus Mars wurde Ziu/Tyr (EF English Live, Sprachschule)

Dieser kulturelle Übersetzungsprozess ist der Grund, warum wir heute „Dienstag“ sagen und nicht „Martistag“ – die Germanen machten die Woche zu ihrer eigenen.

Althochdeutsche und mittelhochdeutsche Entwicklung

  • Die ersten schriftlichen Belege für „Ziestag“ stammen aus dem Althochdeutschen (8. bis 11. Jahrhundert) (Wikipedia, die freie Enzyklopädie)
  • Im Mittelhochdeutschen (12. bis 14. Jahrhundert) wandelte sich die Form zu „Dinstag“ und schließlich zu „Dienstag“
  • Dialektvarianten wie „Ertag“ oder „Irta“ haben sich in Teilen Bayerns und Österreichs erhalten – sie gehen auf den griechischen Kriegsgott Ares zurück (Wikipedia, die freie Enzyklopädie)

Die sprachliche Entwicklung vom „Ziestag“ zum „Dienstag“ ist eine kleine Reise durch die deutsche Sprachgeschichte – und ein lebendiges Zeugnis des Lautwandels.

Wie ist Dienstag auf Englisch? – Übersetzung und Vergleich

Tuesday: Ableitung von Tyr

  • Die englische Übersetzung von „Dienstag“ lautet „Tuesday“ – abgeleitet vom altnordischen Gott Tyr (Busuu, Sprachlernplattform)
  • Über die Zwischenform „Tiwsday“ entwickelte sich die heutige Schreibweise Tuesday (EF English Live, Sprachschule)
  • Im Englischen werden alle Wochentage als Eigennomen großgeschrieben – „tuesday“ (klein) ist ein häufiger Fehler (Busuu, Sprachlernplattform)

Wer schon immer wissen wollte, warum „Tuesday“ so ähnlich klingt wie „Dienstag“: Die Antwort liegt im gemeinsamen germanischen Erbe beider Sprachen.

Aussprache und Schreibweise im Englischen

  • Die Aussprache von „Tuesday“ ist im britischen Englisch /ˈtjuːzdeɪ/, im amerikanischen /ˈtuːzdeɪ/
  • In Datumsangaben wird der Wochentag im Englischen vorangestellt und mit einem Komma abgetrennt: „Tuesday, 15 April 2025“ (QuillBot, Schreibhilfe-Plattform)
  • Im britischen Englisch folgt die Reihenfolge Tag-Monat-Jahr, im amerikanischen Monat-Tag-Jahr (UNICUM Abi, Magazin für Studierende)

Die Unterschiede zwischen britischer und amerikanischer Datumsschreibung können gerade bei Geschäftskorrespondenz zu Missverständnissen führen – der Dienstag als zweiter Tag kann schnell zum ersten werden.

Weitere Wochentage auf Englisch: Monday, Wednesday, etc.

  • Die meisten englischen Wochentage haben ihre Entsprechung in römischen Gottheiten, wurden aber durch germanische Gottheiten ersetzt (EF English Live, Sprachschule)
  • Monday (Mond) → Montag, Wednesday (Wodan/Odin) → Mittwoch, Thursday (Donar/Thor) → Donnerstag
  • Die klassische Reihenfolge der Wochentage wurde zwischen dem 1. und 3. Jahrhundert festgelegt und folgt der Abfolge der Himmelskörper

Ein Blick auf die englischen Wochentage zeigt: Die Verwandtschaft mit dem Deutschen ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer gemeinsamen germanischen Wurzel.

Wie schreibt man Dienstag richtig? – Groß- und Kleinschreibung

Dienstag als Nomen (groß)

  • Als Substantiv wird der Wochentag „Dienstag“ großgeschrieben – das ist die verbindliche Regel des Dudens (Scribbr, akademischer Schreibservice)
  • Beispiel: „Am Dienstag habe ich einen Termin.“ – hier steht „Dienstag“ als Nomen und wird großgeschrieben
  • In Datumsangaben mit Wochentag und Kalendertag hängt die Schreibung von „dem“ oder „den“ vom Satzbau ab (Scribbr, akademischer Schreibservice)

dienstags als Adverb (klein)

  • Wenn eine regelmäßige Wiederholung ausgedrückt wird, schreibt man „dienstags“ klein – es handelt sich um ein Adverb (Scribbr, akademischer Schreibservice)
  • Beispiel: „Dienstags gehe ich immer einkaufen.“ – „dienstags“ gibt eine regelmäßige Handlung an
  • Der Unterschied ist fein, aber entscheidend für die korrekte Rechtschreibung

Häufige Fehler und Duden-Empfehlung

  • Häufigster Fehler: „dienstags“ am Satzanfang klein schreiben – am Satzanfang wird es großgeschrieben: „Dienstags ist Markt.“
  • Verwechslung von Nomen und Adverb: „jeden Dienstag“ (Nomen, groß) vs. „dienstags“ (Adverb, klein)
  • Der Duden empfiehlt für die adverbielle Form die Kleinschreibung – sie ist seit der Rechtschreibreform 1996/2006 verbindlich

Die Regel ist einfacher als sie klingt: Spricht man von einem bestimmten Tag, schreibt man groß. Meint man „immer am Dienstag“, schreibt man klein.

Was symbolisiert der Dienstag? – Mythologie und Astrologie

Der Dienstag als Tag des Kriegsgottes

  • In der römischen Mythologie steht der Dienstag für Mars, den Kriegsgott (Wikipedia, die freie Enzyklopädie)
  • In der nordischen Mythologie ist es Tyr, der Gott des Rechts und des Kampfes – ein deutlich differenzierteres Bild als der reine Kriegsgott
  • Diese Kriegs- und Kampfes-Symbolik hat den Dienstag in vielen Kulturen zu einem Unglückstag gemacht – in Griechenland und Spanien gilt er als Unglückstag, vergleichbar mit Freitag dem 13. in anderen Ländern

Astrologische Zuordnung: Mars

  • Astrologisch ist der Dienstag dem Planeten Mars zugeordnet – dem roten Planeten, der für Energie, Konflikt und Tatkraft steht
  • In der klassischen Astrologie gilt der Dienstag als idealer Tag für Durchsetzungskraft und Entscheidungen
  • Die Farbe des Dienstags ist Rot – passend zum Mars und zur kriegerischen Symbolik

Moderne Assoziationen (Panne, Pech)

  • Im Volksmund ranken sich zahlreiche Aberglauben um den Dienstag: „Am Dienstag soll man keine Reisen antreten“ – ein Sprichwort, das auf die Unglücksbedeutung zurückgeht
  • In der Popkultur ist der Dienstag oft der Tag der Pannen und des Pechs – bekannt aus Redewendungen wie „das war wohl ein Dienstag“
  • Tatsächlich zeigen statistische Erhebungen, dass die meisten Arbeitsunfälle dienstags passieren – was aber eher mit der vollen Arbeitsbelastung als mit Mythologie zu tun hat

Die Symbolik des Dienstags ist ein seltenes Beispiel dafür, wie antike Götterverehrung bis in den modernen Alltagssprachgebrauch hineinwirkt.

Zeitleiste: Die Entwicklung des Dienstags

Die Geschichte des Dienstags als Begriff und Konzept erstreckt sich über mehr als ein Jahrtausend – von den ersten germanischen Überlieferungen bis zur internationalen Normung:

  • Althochdeutsch (8.–11. Jahrhundert): Erste Belege für „Ziestag“ – benannt nach dem germanischen Gott Ziu (Wikipedia, die freie Enzyklopädie)
  • Mittelhochdeutsch (12.–14. Jahrhundert): Wandel zu „Dinstag“ und schließlich „Dienstag“ durch Lautverschiebung und Sprachwandel (Wikipedia, die freie Enzyklopädie)
  • Neuzeit: Festlegung der Großschreibung für das Nomen „Dienstag“ und der Kleinschreibung für das Adverb „dienstags“ durch die deutsche Rechtschreibung (Scribbr, akademischer Schreibservice)
  • 1975: Die internationale Norm ISO 8601 definiert Montag als ersten Tag der Woche – der Dienstag wird offiziell zum zweiten Wochentag (Wikipedia, die freie Enzyklopädie)
Was zu beachten ist

Obwohl ISO 8601 den Dienstag als zweiten Tag festlegt, verwenden viele Länder – darunter die USA, Kanada und Israel – weiterhin eine Kalenderwoche, die mit Sonntag beginnt. Wer international kommuniziert, sollte diese Differenz kennen.

Die Normung zeigt: Der Dienstag ist kein universell einheitlicher Tag – seine Position hängt vom kulturellen Kontext ab.

Klartext: Was gesichert ist und was nicht

Bestätigte Fakten

  • Der Dienstag leitet sich vom germanischen Gott Ziu/Tyr ab (Busuu, Sprachlernplattform)
  • Der Dienstag ist nach ISO 8601 der zweite Tag der Woche (Wikipedia, die freie Enzyklopädie)
  • Die englische Übersetzung lautet Tuesday (EF English Live, Sprachschule)
  • Die Großschreibung als Nomen „Dienstag“ ist verbindlich (Scribbr, akademischer Schreibservice)

Was unklar bleibt

  • Die exakte Datierung der ersten Verwendung von „Dienstag“ ist nicht abschließend geklärt
  • Es ist nicht vollständig erforscht, ob der Name auf einen einzigen germanischen Stamm zurückgeht oder mehrere regionale Varianten gleichzeitig existierten
  • Die genaue Übergangsphase von „Ziestag“ zu „Dinstag“ ist sprachhistorisch nur grob datierbar
  • Es ist unklar, ob die Namensgebung des Dienstags direkt vom althochdeutschen „Ziestag“ abstammt oder ob parallele Entwicklungen existierten

Diese offenen Punkte zeigen, dass selbst ein scheinbar alltäglicher Begriff wie „Dienstag“ noch Raum für sprachhistorische Forschung lässt.

Stimmen und Perspektiven

„Der Dienstag ist der zweite Wochentag nach internationaler Norm. Sein Name geht auf den germanischen Gott Ziu zurück, der dem römischen Mars entspricht.“

– Wikipedia, die freie Enzyklopädie

„Die korrekte Schreibweise des Wochentags als Nomen ist ‚Dienstag‘ mit großem D. Als Adverb in der Bedeutung ‚immer am Dienstag‘ schreibt man ‚dienstags‘ klein.“

– Scribbr, akademischer Schreibservice

„Tuesday is derived from the Germanic god Tiu or Tiw, evolving from forms like ‚Tiwsday‘ over time.“

– EF English Live, Sprachschule

Diese Zitate unterstreichen die Bandbreite der Perspektiven – von lexikalischer Definition bis zur sprachhistorischen Herleitung.

Der Dienstag ist weit mehr als ein bloßer Platzhalter im Kalender: Seine etymologische Tiefe verbindet die germanische mit der römischen Welt, seine Schreibweise folgt klaren Regeln, und seine Symbolik reicht vom Kriegsgott bis zum modernen Aberglauben. Für jeden, der Deutsch oder Englisch spricht, lohnt der Blick auf die gemeinsamen Wurzeln dieses besonderen Wochentags.

Weitere Quellen

easy-schule.de, annika-lamer.de

Ähnlich wie beim Dienstag lohnt sich ein Blick auf die Mittwoch Schreibweise und Herkunft, um die sprachlichen Besonderheiten der Wochentage zu verstehen.

Häufig gestellte Fragen

Wird Dienstag im Englischen großgeschrieben?

Ja, im Englischen werden alle Wochentage als Eigennamen großgeschrieben. Die korrekte Schreibweise ist „Tuesday“. Die Kleinschreibung „tuesday“ ist im normalen Englisch falsch (Busuu, Sprachlernplattform).

Welcher Gott gab dem Dienstag seinen Namen?

Der Dienstag ist nach dem germanischen Gott Ziu (auch Tyr genannt) benannt. Im Lateinischen hieß der Tag „dies Martis“ (Tag des Mars). Die deutsche und englische Bezeichnung gehen auf denselben germanischen Kriegsgott zurück (Wikipedia, die freie Enzyklopädie).

Ist der Dienstag in allen Kulturen der zweite Wochentag?

Nein. Nach ISO 8601 ist der Dienstag der zweite Tag der Woche, aber in der jüdischen und christlichen Zählung, die den Sonntag als ersten Tag betrachtet, ist er der dritte Tag. In den USA beginnt die Woche ebenfalls mit Sonntag (Wikipedia, die freie Enzyklopädie).

Warum gilt der Dienstag mancherorts als Unglückstag?

Die Unglücksbedeutung des Dienstags geht auf seine mythologische Zuordnung zum Kriegsgott Mars/Tyr zurück. In Griechenland und Spanien gilt der Dienstag (besonders der 13.) als Unglückstag, vergleichbar mit Freitag dem 13. in anderen Kulturen. Der Aberglaube ist tief in der europäischen Volkskultur verwurzelt.

Wie spricht man Tuesday korrekt aus?

Im britischen Englisch lautet die Aussprache /ˈtjuːzdeɪ/, im amerikanischen Englisch /ˈtuːzdeɪ/. Der Unterschied liegt im „tj“-Laut: Briten sprechen das „t“ gefolgt von einem leichten „j“-Laut, Amerikaner sprechen ein reines „t“ (QuillBot, Schreibhilfe-Plattform).

Kann man „dienstags“ auch am Satzanfang groß schreiben?

Ja. Obwohl „dienstags“ als Adverb eigentlich kleingeschrieben wird, schreibt man es am Satzanfang groß: „Dienstags habe ich immer Zeit.“ Das ist die normale Großschreibung am Satzanfang, keine Ausnahme von der Adverb-Regel (Scribbr, akademischer Schreibservice).

Welcher Wochentag folgt auf den Dienstag?

Nach dem Dienstag kommt der Mittwoch. Diese Reihenfolge ist in allen gängigen Kalendersystemen gleich: Montag → Dienstag → Mittwoch → Donnerstag → Freitag → Samstag → Sonntag (Wikipedia, die freie Enzyklopädie).

Was bedeutet dies Martis im Lateinischen?

„Dies Martis“ bedeutet „Tag des Mars“. Die Römer benannten alle Wochentage nach Himmelskörpern und ihren Göttern. Der Dienstag war dem Kriegsgott Mars gewidmet. Die Germanen ersetzten Mars durch ihren eigenen Kriegsgott Ziu/Tyr – daraus entstanden die heutigen Bezeichnungen „Dienstag“ und „Tuesday“ (EF English Live, Sprachschule).



Henry William Howard Clarke

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Henry William Howard Clarke

Die Berichterstattung wird fortlaufend mit transparenter Quellenprüfung aktualisiert.